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Postinflammatorische Hyperpigmentierung PIH
Postinflammatorische Hyperpigmentierung (PIH)

Die postinflammatorische Hyperpigmentierung (PIH) ist eine Form der Pigmentstörung, die nach einer Hautentzündung oder Verletzung auftritt. Dabei kommt es zur vermehrten Melaninbildung in den betroffenen Arealen, was sich durch dunkle Flecken auf der Haut äußert. Die Verfärbungen können Wochen bis Monate sichtbar bleiben, besonders bei dunkleren Hauttypen.

Anwendungsbereiche in der Kosmetik bei PIH

Kosmetische Produkte zielen darauf ab, den Pigmentüberschuss zu reduzieren, den Hautton auszugleichen und Entzündungen vorzubeugen. Besonders geeignet sind Produkte mit aufhellenden Wirkstoffen, antioxidativen Komponenten und barrierestärkenden Substanzen. Die Behandlung sollte stets mit Sonnenschutz kombiniert werden, weil UV-Strahlung PIH verstärken kann.

Symptome der postinflammatorischen Hyperpigmentierung

  • Flache, braune bis graubraune Flecken an ehemals entzündeten Stellen
  • Keine Erhabenheit oder Schmerzen
  • Auftreten nach Akne, Insektenstichen, Rasurverletzungen, Ekzemen
  • Besonders häufig im Gesicht, Rücken, Dekolleté oder an den Beinen
  • Bei dunklen Hauttypen oft intensiver und langanhaltender

Ursachen der postinflammatorischen Hyperpigmentierung

  • Entzündungsreaktionen, die Melanozyten stimulieren
  • Überproduktion von Melanin in der Heilungsphase
  • Mechanische Irritation (z. B. Kratzen, Quetschen von Pickeln)
  • UV-Einwirkung auf geschwächte Hautstellen
  • Falsche oder aggressive Hautpflege

Behandlungshinweise bei postinflammatorischen Hyperpigmentierung

  1. Entzündungen frühzeitig behandeln und Pickel nicht ausdrücken.
  2. Milde, nicht reizende Reinigungsprodukte verwenden.
  3. Aufhellende Seren mit Inhaltsstoffen wie Niacinamid, Azelainsäure oder Tranexamsäure gezielt einsetzen.
  4. Peelings mit AHA/BHA maximal 1–2 Mal pro Woche anwenden.
  5. Vitamin C morgens in die Routine integrieren.
  6. Sonnenschutz mit LSF 50 ist täglich notwendig – auch bei bewölktem Himmel.
  7. Keine mechanischen Peelings oder aggressive Treatments bei aktiver PIH.
  8. Geduld aufbringen – sichtbare Ergebnisse zeigen sich oft erst nach 8–12 Wochen.

Vorteile einer gezielten PIH-Pflege

  • Pigmentflecken verblassen deutlich schneller und gleichmäßiger.
  • Die Haut wirkt klarer, frischer und ebenmäßiger.
  • Entzündungen werden reduziert, neue PIH-Herden vorgebeugt.
  • Die Hautbarriere wird gestärkt und vor Umwelteinflüssen geschützt.

Nachteile bei unpassender Behandlung

  • Falsche Pflege kann die Flecken verstärken oder neue Reizungen verursachen.
  • Ohne Sonnenschutz können sich PIH-Flecken dauerhaft einprägen.
  • Ungeduldige Behandlungsversuche, z. B. starkes Schrubben, verschlimmern das Problem.
  • Hochsensible Haut kann auf Wirkstoffe überreagieren, was zu neuen Entzündungen führt.

FAQ

Häufige Fragen

Ist die postinflammatorische Hyperpigmentierung dasselbe wie ein Melasma?

Nein, auch wenn beide durch Pigmentansammlungen gekennzeichnet sind. Ein entsteht meist hormonell (z. B. durch Schwangerschaft oder Pille), während die postinflammatorische Hyperpigmentierung auf eine Entzündungsreaktion zurückgeht. Die Behandlung ist ähnlich, doch bei PIH ist konsequente Entzündungsvermeidung der Schlüssel. Auch die Rückbildung verläuft oft schneller als bei einem Melasma.

Wie lange dauert es, bis PIH-Flecken verschwinden?

Das hängt von Hauttyp, Tiefe der Pigmentierung und Pflege ab. Leichte Flecken können innerhalb von 4–6 Wochen deutlich verblassen. Tiefer liegende oder großflächige PIH benötigen häufig mehrere Monate. Ohne Sonnenschutz verzögert sich die Heilung deutlich oder die Pigmentierung bleibt bestehen.

Welche Wirkstoffe sind bei PIH besonders wirksam?

Niacinamid, Azelainsäure, Tranexamsäure, Arbutin, Retinal und Vitamin C gelten als besonders effektiv. Auch chemische Peelings mit Milchsäure oder Mandelsäure können helfen. Wichtig ist die Kombination aus entzündungshemmenden, aufhellenden und antioxidativen Stoffen – stets angepasst an den individuellen Hautzustand.

Darf ich Peelings bei PIH anwenden?

Ja, aber maßvoll. Chemische Peelings wie AHA und BHA sind besser geeignet als mechanische, weil sie gleichmäßiger wirken und weniger irritieren. Mehr als zwei Anwendungen pro Woche sollten jedoch vermieden werden. Nach jedem Peeling ist der Sonnenschutz besonders wichtig.

Warum tritt PIH häufiger bei dunkler Haut auf?

Dunkle Haut enthält mehr aktive Melanozyten, die bei Entzündungen verstärkt Melanin produzieren. Zudem reagieren diese Hauttypen empfindlicher auf Reize und neigen stärker zu postinflammatorischen Veränderungen. Das bedeutet auch, dass besondere Vorsicht bei Peelings und aktiven Wirkstoffen geboten ist.

Kann ich PIH auch mit Make-up kaschieren?

Ja, ein farbkorrigierender Primer oder ein Concealer mit pfirsichfarbenem oder orangem Unterton kann dunkle Flecken effektiv neutralisieren. Wichtig ist, atmungsaktive Produkte zu wählen, die nicht komedogen sind. Abschminken und gründliche Reinigung am Abend dürfen dabei nicht vernachlässigt werden.

Welche Rolle spielt Stress bei PIH?

Stress kann das Hautbild verschlechtern, indem er Entzündungen begünstigt und die Hautheilung verzögert. Das beeinflusst auch die Entstehung und Rückbildung der postinflammatorischen Hyperpigmentierung. Ein ganzheitlicher Ansatz, der auch Schlaf, Ernährung und Stressreduktion berücksichtigt, ist daher besonders wirkungsvoll.

Ist die postinflammatorische Hyperpigmentierung dauerhaft?

In den meisten Fällen bildet sich PIH von selbst zurück, sofern die Haut geschützt und gepflegt wird. Allerdings kann der Prozess Monate dauern, insbesondere bei tiefer Pigmentierung. Wird die Haut wiederholt gereizt oder ungeschützt der Sonne ausgesetzt, können sich die Flecken dauerhaft festsetzen.

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