030 – 606 97 75
Bei Fragen einfach Anrufen!

z1
z2
z3
Kosmetikerin testet Behandlungen in ihrem eigenen Studio
Ohne Ausbildung als Kosmetikerin selbstständig: Was geht, was nicht

Die kurze Antwort: Ja. In Deutschland darfst du dich als Kosmetikerin selbstständig machen, auch ohne Ausbildung und ohne Meisterbrief. Die lange Antwort ist die, die dir später Ärger, Geld und im schlimmsten Fall Kundinnen erspart. Gewerbefreiheit heißt nämlich nicht, dass es keine Regeln gibt. Es gibt Geräte, die du ohne Nachweis nicht anfassen darfst, eine Kammer, bei der du eingetragen sein musst, und ein Arbeitsamt, das deine Gründung nur fördert, wenn du zeigen kannst, dass du dein Handwerk beherrschst. Ich bin Selin, unsere Familie führt seit 30 Jahren einen Kosmetikbetrieb, und ich habe schon viele Gründerinnen gesehen, die gut angefangen haben. Ein paar auch nicht.

Ninon-Kosmetik-Akademie
Mit Fachwissen sicher ins Kosmetikbusiness
Die NINON Kosmetik Akademie bietet Aus- und Weiterbildungen, darunter NiSV-Fachkundeschulungen für apparative Behandlungen.

Ausbildungen ansehen

Kurz:

  • Erlaubt: Kosmetik gehört zu den zulassungsfreien Handwerken. Du brauchst keine Meisterprüfung und keinen Berufsabschluss, um ein Studio zu eröffnen.
  • Pflicht: Gewerbeanmeldung und die Eintragung bei der Handwerkskammer (HWK). Seit April 2025 sind auch Nagelstudios und Make-up-Artists dort gelandet.
  • Grenze: Für Ultraschall, Radiofrequenz, IPL oder Laser schreibt die NiSV eine Fachkunde vor. Ohne Nachweis keine Geräte.
  • Geld: Gründungszuschuss und Bildungsgutschein gibt es nur mit nachweisbarer Kompetenz bzw. bei einem zertifizierten Bildungsträger.
  • Meine Meinung: Rechtlich geht es ohne Ausbildung. Wirtschaftlich und fachlich ist das ein Sprung ins kalte Wasser, den ich keiner Freundin empfehlen würde.

Inhaltsverzeichnis

Was das Gesetz wirklich sagt

Fangen wir mit der guten Nachricht an. In Deutschland gilt der Grundsatz der Gewerbefreiheit: Laut § 1 der Gewerbeordnung ist der Betrieb eines Gewerbes grundsätzlich jedermann gestattet, solange kein Gesetz etwas anderes vorschreibt. Bei Friseurinnen sieht das anders aus, die stehen in der Anlage A der Handwerksordnung und brauchen grundsätzlich einen Meister. Kosmetik nicht.

Die Handwerksordnung unterscheidet nämlich: Die Anlage A listet 53 zulassungspflichtige Gewerbe, für die eine Meisterprüfung oder eine gleichwertige Qualifikation nötig ist. Kosmetikerinnen gehören in die Anlage B, also zu den zulassungsfreien Handwerken. Heißt für dich: Niemand fragt beim Start nach einem Zeugnis.

Was sich geändert hat, betrifft die Zuständigkeit. Nach der Neuregelung des § 18 Abs. 2 HwO im April 2025 wurden auch Nagelstudios und Make-up-Artists, die vorher als sonstige Dienstleistung bei der IHK liefen, dem Handwerk zugeordnet. Wer neu gründet oder sein Gewerbe ummeldet, landet bei der Handwerkskammer. Bestehende Betriebe müssen nicht sofort wechseln, solange sich nichts ändert.

Warum erzähle ich dir das so ausführlich? Weil ich immer wieder Gründerinnen treffe, die ihr Gewerbe angemeldet haben und dann Monate später Post von der Kammer bekommen. Mit Beitragsbescheid. Plan das von Anfang an ein.

Was das Gesetz wirklich sagt — overview diagram

Wo die Freiheit aufhört

Hier wird es spannend. “Ohne Ausbildung erlaubt” gilt für das Gewerbe. Für einzelne Behandlungen gilt es nicht.

Geräte: Die NiSV kennt keine Ausnahmen

Die Verordnung zum Schutz vor schädlichen Wirkungen nichtionisierender Strahlung, kurz NiSV, ist der Punkt, an dem viele Quereinsteigerinnen stolpern. Nach § 4 NiSV muss der Betreiber sicherstellen, dass die Person, die ein Gerät anwendet, die erforderliche Fachkunde hat. Betreiber, das bist als Selbstständige du. Und zwar auch dann, wenn du eine Mitarbeiterin ans Gerät stellst.

Betroffen sind genau die Behandlungen, mit denen Studios heute gutes Geld verdienen: Ultraschall, Radiofrequenz, elektrische Muskelstimulation, IPL und Laser. Die Inhalte der Schulungen sind festgelegt, für Radiofrequenz etwa regelt die Anlage 3 der NiSV die Fachkundegruppe EMF-Kosmetik mit ihren Modulen. Das ist kein Wochenend-Zertifikat aus dem Internet, sondern eine Schulung mit vorgeschriebenen Inhalten und Prüfung.

NiSV-Gerätebehandlungen und ärztlicher Vorbehalt

Und manche Anwendungen sind gar nicht für Kosmetikerinnen vorgesehen. Die NiSV behält bestimmte Laseranwendungen Ärztinnen und Ärzten vor, zum Beispiel die Entfernung von Tätowierungen. Wenn dir ein Gerätehändler etwas anderes erzählt (und das passiert öfter, als man denkt), lies selbst nach.

Mehr zur Abgrenzung findest du in unserem Ratgeber zur Definition apparativer Anwendungen und zur Frage, was NiSV-Kompetenz konkret bedeutet.

Nadeln, Pigmente, offene Haut

Permanent Make-up, Microneedling, Plasma Pen: Hier arbeitest du in oder durch die Haut. Für solche Tätigkeiten gelten die Hygieneverordnungen der Bundesländer, und das Gesundheitsamt kann dein Studio kontrollieren. Frag vor der Eröffnung beim Gesundheitsamt deines Bezirks nach, welche Anforderungen an Räume, Aufbereitung und Dokumentation gelten. Lieber einmal zu früh angerufen als einmal zu spät geschlossen.

Haftung und Versicherung

Keine Versicherung fragt nur nach deinem Gewerbeschein. Für eine Berufshaftpflicht wollen die meisten Anbieter wissen, welche Behandlungen du anbietest und welche Qualifikation du dafür hast. Wer ohne Nachweis Fruchtsäurepeelings macht und eine Kundin mit Verätzung nach Hause schickt, steht im Streitfall schlecht da. Lass dir den Versicherungsschutz für jede einzelne Behandlung schriftlich bestätigen.

Titel

Du darfst “Kosmetikstudio” über die Tür schreiben. Bezeichnungen wie “staatlich geprüft” oder eine Fachkosmetik-Qualifikation setzen aber den jeweiligen Abschluss voraus. Schmück dich nicht mit Titeln, die du nicht hast. Kundinnen googeln.

Von der Idee zum eigenen Studio: die Schritte

So sieht der Weg in der Praxis aus, egal ob du mit oder ohne Ausbildung startest:

  1. Angebot festlegen. Welche Behandlungen genau? Klassische Gesichtsbehandlung, Wimpern, Brauen, Geräte? Davon hängt alles Weitere ab, von der Versicherung bis zur NiSV.
  2. Businessplan schreiben. Kein Formular für die Bank, sondern deine eigene Rechnung: Miete, Material, Geräte, Steuern, Rücklagen. Die Arbeitsagentur empfiehlt angehenden Selbstständigen ausdrücklich, an einem Existenzgründungsseminar teilzunehmen, um Rechte, Pflichten und den Aufbau eines Businessplans zu lernen.
  3. Qualifikation klären. Was musst du nachweisen (NiSV), was solltest du können (Hautanalyse, Hygiene, Kontraindikationen)?
  4. Gewerbe anmelden. Beim Gewerbeamt deines Bezirks, in vielen Städten auch online.
  5. Handwerkskammer. Eintragung ins Verzeichnis der zulassungsfreien Handwerke. Die Kammer meldet sich oft von selbst, warte aber nicht darauf.
  6. Finanzamt. Fragebogen zur steuerlichen Erfassung ausfüllen. Hier entscheidest du unter anderem über die Kleinunternehmerregelung. Lass dich dazu von einer Steuerberaterin beraten, denn die Wahl hängt von deinem geplanten Umsatz und deinen Investitionen ab.
  7. Räume, Hygiene, Versicherung. Mietvertrag mit gewerblicher Nutzung, Hygieneplan, Berufshaftpflicht.
  8. Erste Kundinnen. Und zwar bevor die große Eröffnung steigt. Dazu weiter unten mehr.

Wer erst noch unsicher ist, ob die Branche überhaupt passt: Unsere Checkliste in 7 Schritten für Einsteigerinnen hilft beim Sortieren.

Förderung: Wer zahlt mit, und unter welchen Bedingungen?

Geld vom Staat für die Gründung gibt es. Aber nicht für jede.

Gründungszuschuss

Wenn du Arbeitslosengeld beziehst, kannst du den Gründungszuschuss beantragen. Die Eckdaten laut Bundesagentur für Arbeit:

PhaseDauerLeistung
Phase 16 Monatezuletzt bezogenes Arbeitslosengeld plus 300 € monatlich zur sozialen Absicherung
Phase 2weitere 9 Monate300 € monatlich

Voraussetzung: Du hast zu Beginn der Selbstständigkeit noch mindestens 150 Tage Anspruch auf Arbeitslosengeld (für Menschen mit Behinderung gilt eine Ausnahme), und du machst dich hauptberuflich selbstständig. Außerdem prüft eine fachkundige Stelle, etwa die IHK oder die Handwerkskammer, ob deine Geschäftsidee tragfähig ist. Und jetzt kommt der Haken für alle, die ohne Ausbildung starten: Du musst auch deine persönliche Eignung belegen, durch Qualifikationen oder Berufserfahrung. “Ich mache meinen Freundinnen seit Jahren die Augenbrauen” reicht da selten.

Wichtig: Der Zuschuss ist eine Ermessensleistung. Ein Rechtsanspruch besteht nicht. Sprich früh mit deiner Vermittlerin bei der Agentur für Arbeit, bevor du Verträge unterschreibst.

Bildungsgutschein

Der zweite Weg: Erst qualifizieren, dann gründen. Mit einem Bildungsgutschein kann die Agentur für Arbeit eine berufliche Weiterbildung finanzieren, wenn sie deine Beschäftigungsfähigkeit verbessert. Das gilt auch, wenn du aus einem ganz anderen Beruf kommst. Einlösen kannst du den Gutschein aber nur bei einem zugelassenen Bildungsträger mit einer zugelassenen Maßnahme. Also: Erst prüfen, ob die Schule AZAV-zertifiziert ist, dann buchen. Nicht umgekehrt.

Was bleibt am Ende übrig? Eine ehrliche Beispielrechnung

Die Frage “Wie viel verdient eine selbstständige Kosmetikerin?” kann dir niemand seriös mit einer Zahl beantworten. Das hängt von Stadt, Miete, Angebot und vor allem von deiner Auslastung ab. Ich rechne dir lieber vor, wie du selbst rechnest. Die Zahlen sind ein erfundenes Beispiel, setz deine eigenen ein.

Angenommen, du bietest eine klassische Gesichtsbehandlung für 75 € an, Dauer 75 Minuten. Du schaffst an vier Tagen pro Woche je vier Termine, das sind 16 Behandlungen. Klingt nach 1.200 € pro Woche, oder?

Jetzt kommt die Realität:

  • Auslastung: Im ersten Jahr ist kaum ein Studio voll. Bei 60 % Auslastung sind es eher 10 Termine.
  • Material: Produkte, Einwegartikel, Wäsche. Pro Behandlung schnell ein zweistelliger Betrag.
  • Fixkosten: Miete, Strom, Kammerbeitrag, Versicherung, Software, Werbung.
  • Ausfälle: Urlaub, Krankheit, kurzfristige Absagen.
  • Steuern und Vorsorge: Krankenversicherung und Altersvorsorge zahlst du komplett selbst.

Aus 1.200 € Wochenumsatz auf dem Papier wird so schnell ein Betrag, bei dem du dich fragst, ob du nicht angestellt besser dran wärst. Der Hebel liegt fast nie darin, mehr Gesichtsbehandlungen in den Kalender zu quetschen. Er liegt in höherwertigen Leistungen: apparative Behandlungen, Permanent Make-up, Microneedling. Und genau die setzen eine nachweisbare Qualifikation voraus. Merkst du, wie sich der Kreis schließt?

Selins Sicht: Warum ich trotzdem zur Ausbildung rate

Wir haben in 30 Jahren Familienbetrieb viel gesehen. Kundinnen, die nach einer misslungenen Behandlung zu uns kamen. Studios, die nach acht Monaten wieder zugemacht haben. Und, ganz ehrlich, auch Quereinsteigerinnen, die besser waren als manche gelernte Kraft.

An fehlendem Talent scheitern die Gründerinnen deshalb selten. Was ihnen fehlt, ist Hautwissen. Ein Beispiel, das wir immer wieder erleben: Eine Kundin hat Rosacea, die Gründerin erkennt sie nicht und bietet ein Fruchtsäurepeeling an, weil der Hersteller sagt, es mache die Haut “strahlend”. Ergebnis: tagelange Rötung, eine verärgerte Kundin und eine Bewertung, die man nicht mehr loswird. Wer gelernt hat, eine Couperose von einer entzündlichen Rosacea zu unterscheiden, und wer weiß, dass auch bestimmte Medikamente wie Isotretinoin gegen Akne eine Kontraindikation für Peelings und Microneedling sein können, fragt vorher nach. Das lernst du nicht auf Instagram.

Die Ausbildung muss deshalb nicht drei Jahre dauern. Für die meisten Quereinsteigerinnen, die wir begleiten, ist ein kompakter, zertifizierter Weg sinnvoller: Grundlagen der Haut und Fachkosmetik, dazu die NiSV-Fachkunde für die Geräte, die du wirklich einsetzen willst, und ein Business-Training, damit die Zahlen stimmen. Wir haben unsere Kurse hybrid aufgebaut, mit Theorie online und Praxis in Präsenz in Berlin, gerade weil viele noch im alten Job stecken, während sie umsteigen.

Meine klare Haltung: Ohne Ausbildung selbstständig zu werden, ist legal. Klug ist es selten. Investier lieber ein paar Monate in ein solides Fundament, als zwei Jahre lang gegen schlechte Bewertungen und leere Termine anzukämpfen.

— Selin Arowolo

Welche Qualifikation passt zu deinem Plan?

Nicht jede braucht alles. Entscheidend ist, womit du dein Geld verdienen willst. Eine Orientierung:

Dein PlanWas du mindestens können solltestPflicht durch Gesetz?
Wimpern und BrauenWimpernstyling, Hygiene, AllergiecheckKeine Berufspflicht, Hygieneregeln gelten
Klassische GesichtsbehandlungHautanalyse, Produktkunde, KontraindikationenKeine Berufspflicht
Permanent Make-upFarbenlehre, Hygiene, Hautaufbau, TechnikHygieneverordnung des Bundeslandes
Ultraschall, Radiofrequenz, EMSHautgrundlagen plus GerätemodulJa, NiSV-Fachkunde
IPL und LaserOptische Strahlung, HautgrundlagenJa, NiSV-Fachkunde, teils Arztvorbehalt
Eigenes Studio mit mehreren LeistungenAlles oben plus Kalkulation und MarketingGewerbe- und Kammerpflichten

Spannend ist, dass gerade die einfachsten Einstiege (Wimpern) am wenigsten reguliert sind. Das ist auch der Grund, warum viele Quereinsteigerinnen dort anfangen und später erweitern. Ein vernünftiger Weg, solange du ehrlich zu dir bist, wo deine Grenzen liegen.

Wenn du noch berufstätig bist, lohnt ein Blick auf unseren Ratgeber zur nebenberuflichen Weiterbildung in der Kosmetik. Und wie viel Praxis eine Ausbildung haben sollte, damit sie dich wirklich trägt, erklären wir im Beitrag zum Praxisanteil in der Kosmetikausbildung.

Dein Weg mit der NINON Kosmetik Akademie

Wir sind AZAV-zertifizierter Bildungsträger, zertifizierte Landesschule des Bundesverbands für Kosmetik und Fußpflege e. V., offiziell zugelassener NiSV-Schulungsanbieter und TÜV-zertifiziert. Für dich bedeutet das: anerkannte Abschlüsse, die Möglichkeit einer Förderung über den Bildungsgutschein und Unterstützung bei der Antragstellung.

  • Fachkosmetik Basis: 2.490 €, der solide Einstieg in Hautwissen und Behandlung.
  • Fachkosmetik Intensiv + NiSV: 5.490 €, Fachkosmetik plus Fachkunde für apparative Anwendungen.
  • Ganzheitskosmetikerin: 11.490 €, die umfassende Ausbildung für alle, die ein breites Studioangebot planen.
  • Zertifizierte Wimpernstylistin: 1.390 €, für den schnellen, praxisnahen Start.
  • Business Training: Marketing, Kundenakquise und rechtliche Grundlagen für deine Gründung.

Alle Kurse und Termine findest du unter Kosmetik-Ausbildungen bei NINON, die Gerätekurse einzeln oder kombiniert unter NiSV-Fachkundeschulungen. Mehr über den Einstieg ohne Vorerfahrung liest du in unserem Beitrag zur Beautykarriere als Quereinsteiger.

Die ersten Kundinnen, bevor das Schild hängt

Ein Punkt, der in keinem Gründungsratgeber steht, mich aber jedes Mal wieder überrascht: Viele investieren in Einrichtung und Logo, aber nicht in die ersten 30 Stammkundinnen. Dabei entscheidet genau die Zeit vor der Eröffnung, wie die ersten Monate laufen.

Was aus unserer Erfahrung funktioniert:

  • Übungskundinnen während der Ausbildung dokumentieren, mit Einverständnis Vorher-nachher-Fotos machen und Kontakte sammeln.
  • Ein klares Kernangebot statt einer Preisliste mit 40 Positionen. Wer alles anbietet, wird für nichts empfohlen.
  • Lokal sichtbar werden: Google-Unternehmensprofil, Kooperation mit Friseurin oder Nagelstudio in der Nachbarschaft.
  • Preise nicht verschenken. Eröffnungsrabatte locken Schnäppchenjägerinnen, keine Stammkundinnen.

Klingt banal? Ist es nicht. Es ist der Unterschied zwischen einem Kalender, der sich füllt, und einem, auf den du starrst.

Quellen

Empfehlungen

FAQ

Darf ich ohne Ausbildung ein Kosmetikstudio eröffnen?

Ja. Kosmetik ist ein zulassungsfreies Handwerk, eine Meisterprüfung oder ein Berufsabschluss ist nicht vorgeschrieben. Du brauchst eine Gewerbeanmeldung und die Eintragung bei der Handwerkskammer. Für apparative Behandlungen nach NiSV musst du aber eine Fachkunde nachweisen.

Welche Behandlungen darf ich ohne Nachweis nicht anbieten?

Alles, was unter die NiSV fällt, also etwa Ultraschall, Radiofrequenz, Muskelstimulation, IPL und Laser, nur mit der passenden Fachkunde. Einige Laseranwendungen wie die Tattooentfernung sind Ärztinnen und Ärzten vorbehalten. Für Behandlungen mit Nadeln gelten zusätzlich die Hygieneregeln deines Bundeslandes.

Bekomme ich den Gründungszuschuss ohne Ausbildung?

Theoretisch ist das möglich, praktisch schwierig. Eine fachkundige Stelle prüft deinen Businessplan und deine persönliche Eignung, die du durch Qualifikationen oder Berufserfahrung belegen musst. Ohne Nachweise fehlt dir genau dieser Baustein.

Kann ich die Ausbildung über einen Bildungsgutschein finanzieren?

Wenn die Agentur für Arbeit oder das Jobcenter die Weiterbildung als notwendig ansieht, ja. Voraussetzung ist ein zugelassener Bildungsträger mit zugelassener Maßnahme. Die NINON Kosmetik Akademie ist AZAV-zertifiziert und unterstützt dich bei der Antragstellung.

Wie viel verdient eine selbstständige Kosmetikerin?

Das hängt stark von Standort, Auslastung und Angebot ab, eine seriöse Pauschalzahl gibt es nicht. Rechne mit realistischer Auslastung und allen Kosten, auch Krankenversicherung und Altersvorsorge. Höherwertige Leistungen wie apparative Kosmetik oder Permanent Make-up heben deinen Stundensatz am deutlichsten.

Ninon Logo Black.png

NINON Hotline

Joachim-Friedrich-Str. 52
10711 Berlin
Anfahrt

Bist Du aktuell beim Arbeitsamt oder Jobcenter gemeldet?(erforderlich)
Ninon Logo Black.png

Jetzt kostenloses E-Book erhalten

Melde dich jetzt zu unserem Newsletter an und erhalte das kostenlose E-Book in einer der ersten E-Mails!

PMC E-Book

  • Dieses Feld dient zur Validierung und sollte nicht verändert werden.
Ninon Logo Black.png

Jetzt kostenloses E-Book erhalten

Melde dich jetzt zu unserem Newsletter an und erhalte das kostenlose E-Book in einer der ersten E-Mails!

  • Dieses Feld dient zur Validierung und sollte nicht verändert werden.
Ninon Logo Black

NINON Hotline

Joachim-Friedrich-Str. 52
10711 Berlin
Anfahrt