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Kosmetik-Auszubildende probiert das Entfernen von Pigmenten an der Augenbraue aus
Pigment Remover Ausbildung: Wann sie sich wirklich lohnt

Ja, eine Pigment Remover Ausbildung ist sinnvoll, und zwar vor allem für alle, die schon mit Permanent Make-up arbeiten oder es vorhaben. Wer Pigmente in die Haut bringt, sollte sie auch wieder herausholen können. Laser-Entfernung von Tattoos und PMU ist in Deutschland Ärztinnen und Ärzten vorbehalten. Damit ist die Remover-Technik für Kosmetikerinnen der Weg, Korrekturen selbst anzubieten. Ich bin Selin, wir führen seit 30 Jahren einen Kosmetik-Familienbetrieb. Hier steht, wem die Ausbildung wirklich etwas bringt, was in einem guten Kurs nicht fehlen darf und wo die rechtlichen Grenzen liegen.

Ninon-Kosmetik-Akademie
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Kurz gesagt

  • Am meisten bringt die Ausbildung PMU-Artists: Du kannst Fehler, verblasste oder verfärbte Arbeiten selbst korrigieren und Kundinnen anderer Studios übernehmen.
  • Laser bleibt Ärztesache: Die Entfernung von Tattoos und PMU per Laser ist Nicht-Medizinern seit der NiSV untersagt. Remover arbeitet ohne Laser.
  • Ein guter Kurs lehrt vor allem Entscheidungen: wann Remover passt, wann nicht und wann die Kundin zur Hautärztin gehört.
  • Ohne Praxis am Modell geht nichts: Theorie allein reicht für diese Technik nicht.
  • Remover braucht Geduld: Meist sind mehrere Sitzungen nötig. Das musst Du Deinen Kundinnen ehrlich sagen und sauber planen.

Inhaltsverzeichnis

Was ein Pigment Remover macht

Das Prinzip ist schnell erklärt. Eine spezielle Remover-Lösung wird mit Nadel oder PMU-Gerät in die pigmentierte Hautschicht eingearbeitet. Sie bindet das Farbpigment und zieht es an die Oberfläche. Dort bildet sich eine Kruste, und mit ihr löst sich ein Teil der Farbe. Danach braucht die Haut Zeit zum Abheilen, erst dann kommt die nächste Sitzung.

Das klingt einfach. Ist es aber nicht.

Der Teufel steckt in drei Dingen: Wie tief liegt das Pigment? Welche Farbe ist es eigentlich? Und wie belastbar ist die Haut an dieser Stelle? Eine zu flach gestochene, verblasste Puderbraue verhält sich völlig anders als ein tief gestochener Lidstrich aus den Neunzigern. Den hat damals vielleicht jemand mit Tattoofarbe gemacht.

Drei Faktoren zur Einschätzung vor der Remover-Behandlung

Hier kommt das Detail, das viele erst in der Praxis lernen: Hellere Hautton-Pigmente, die zum “Abdecken” alter Arbeiten benutzt wurden, enthalten oft Titandioxid. Das sitzt hartnäckig in der Haut. Und eisenoxidhaltige Braunpigmente kippen mit den Jahren gern ins Rötliche oder Orange. Wer eine “lachsfarbene” Braue auf dem Tisch hat, behandelt also selten nur eine Farbe. Fast immer sind es Schichten aus mehreren Behandlungen, manchmal aus mehreren Studios. Genau diese Einschätzung vor der ersten Nadel macht eine gute Removerin aus.

Typische Fälle für die Remover-Technik

  • verblasste oder verfärbte Augenbrauen-Pigmentierungen (grau, blau, rötlich)
  • schiefe oder zu breite Formen, die teilweise zurückgenommen werden sollen
  • Lippenkonturen, die über die natürliche Linie hinausgehen
  • Vorbereitung einer Neupigmentierung, wenn die alte Arbeit zu dunkel ist zum Überarbeiten
  • kleine Korrekturen am Rand, bevor die Kundin eine neue Form bekommt

Oft ist nicht die vollständige Entfernung das Ziel. Meist will die Kundin nur so weit aufhellen, dass man wieder sauber neu pigmentieren kann. Das ist realistisch, gut planbar und für beide Seiten zufriedenstellend.

Für wen sich die Ausbildung lohnt

Ich mache es an drei Situationen fest, die ich so oder ähnlich ständig erlebe.

Die PMU-Artistin mit vollem Kalender. Jede Woche fragt eine Kundin: “Kannst Du das von der anderen Kosmetikerin wegmachen?” Bisher musste sie ablehnen oder weiterschicken. Mit der Remover-Ausbildung behält sie die Kundin – erst Korrektur, dann Neupigmentierung, alles aus einer Hand. Für sie ist die Ausbildung die logischste Ergänzung überhaupt.

Die Fachkosmetikerin, die über PMU nachdenkt. Sie hat Erfahrung mit Haut, Hygiene und Beratung, aber noch keine Nadel in der Hand gehabt. Für sie würde ich die Reihenfolge klar machen: erst PMU lernen, dann Remover. Wer nie pigmentiert hat, versteht Stichtiefe, Gerät und Hautreaktion nicht von innen. Das sage ich ganz offen, auch wenn es ein Umweg zu sein scheint. Es ist keiner.

Die Quereinsteigerin mit Gründungsplan. Remover als einzige Leistung? Davon rate ich ab. Als Teil eines Pakets aus Fachkosmetik, PMU und Korrektur bist Du dagegen breit aufgestellt. Unsere Checkliste für den Einstieg in die Kosmetik-Ausbildung hilft Dir, die Schritte sinnvoll zu ordnen.

Warum Korrektur ein starkes Standbein ist

PMU ist längst kein Nischenthema mehr. Und mit jeder gestochenen Braue wächst die Zahl der Kundinnen, die irgendwann eine Korrektur wollen, weil der Trend wechselt, die Farbe kippt oder die Arbeit einfach nicht gut war. Das ist kein Vorwurf an die Branche, das ist Hautbiologie plus Mode. Wer korrigieren kann, hat Stammkundinnen, die sonst gegangen wären.

Was eine gute Pigment Remover Ausbildung enthalten muss

Kurse gibt es viele, von wenigen Stunden online bis zu mehrtägigen Präsenzschulungen. Mein Maßstab ist einfach: Kannst Du nach dem Kurs eine Kundin beraten, ablehnen und behandeln, in genau dieser Reihenfolge? Darauf solltest Du achten:

BereichWas Du lernen solltestWarum es zählt
HautaufbauEpidermis, Dermis, Wundheilung, NarbenbildungOhne dieses Wissen schätzt Du Pigmenttiefe und Risiko falsch ein
PigmentkundeFarbaufbau, Farbumschläge, Titandioxid, alte TattoofarbenEntscheidet, ob Remover Erfolg verspricht
ProduktkundeZusammensetzung der Remover-Lösungen, Wirkweise, KonzentrationenDu musst wissen, was Du in die Haut bringst
Anamnese und AusschlussKontraindikationen, unklare Pigmentflecken, HautkrankheitenSchützt die Kundin und Dich
TechnikNadelwahl, Einarbeitung, Arbeitstiefe, BehandlungsflächeHier entstehen Narben oder saubere Ergebnisse
NachsorgeKrustenpflege, Heilungsphase, SitzungsabständeEin großer Teil des Ergebnisses entsteht nach der Behandlung
DokumentationFotos, Einverständnis, BehandlungsprotokollDein Nachweis, falls es Fragen gibt
PraxisÜbung an Kunsthaut und am echten Modell unter AufsichtOhne diesen Teil ist alles andere nur Theorie

Die Praxis ist der Knackpunkt. Ein Kurs, in dem Du nie unter Anleitung an einem echten Modell gearbeitet hast, bereitet Dich nicht auf den Studioalltag vor. Ein hybrides Format ist dagegen ideal: Theorie online, in Deinem Tempo, Praxis vor Ort mit Trainerin. So kommst Du gut vorbereitet in die Präsenztage und nutzt sie fürs Arbeiten statt fürs Zuhören.

Voraussetzungen, die Du mitbringen solltest

Formal ist die Remover-Technik in Deutschland kein geschützter Ausbildungsberuf. Fachlich sieht es anders aus. Ich empfehle:

  • Grundkenntnisse in Hautkunde und Hygiene, idealerweise aus einer Fachkosmetik-Ausbildung. Was dazugehört, erklären wir in unserem Beitrag Was ist Fachkosmetik?
  • Erfahrung mit Permanent Make-up oder mindestens eine abgeschlossene PMU-Grundausbildung
  • Sichere Handhabung des PMU-Geräts, also Nadelmodule, Geschwindigkeit, Winkel
  • Ein Modell für den Praxisteil. Kläre früh, wer sich zur Verfügung stellt. Eine Kundin mit einer älteren Braue, die ohnehin weg soll, ist perfekt.

Was rechtlich gilt

Jetzt wird es ernst, denn hier entscheidet sich, was Du überhaupt anbieten darfst.

Laser ist für Kosmetikerinnen tabu. Die NiSV, die Verordnung zum Schutz vor nichtionisierender Strahlung, regelt kosmetische Anwendungen mit Geräten wie Laser, IPL, Radiofrequenz oder Ultraschall. Die Entfernung von Tattoos und Permanent Make-up per Laser hat der Gesetzgeber dabei Ärztinnen und Ärzten mit passender Fortbildung vorbehalten. Das ist seit dem 31. Dezember 2020 so. Was die NiSV sonst noch für Dein Studio bedeutet, liest Du in unserem Guide Was ist NiSV? Für die Remover-Technik heißt das: Sie arbeitet ohne Strahlung und ist deshalb der Weg, auf dem Du PMU-Korrekturen im Kosmetikstudio anbieten kannst.

Keine Zulassung, also volle Eigenverantwortung. Für neu entwickelte Methoden zur Tattooentfernung gibt es in Deutschland weder Meldepflicht noch behördliche Prüfung. Das Bundesinstitut für Risikobewertung bewertet solche Verfahren nur anlassbezogen. Klingt nach Freiheit? Ist vor allem Verantwortung. Niemand prüft vorher, ob Dein Produkt und Deine Technik passen, also musst Du es wissen. Genau dafür ist eine fundierte Ausbildung da.

Finger weg von Muttermalen und unklaren Flecken. Leberflecken, Muttermale oder unklare Pigmentflecken behandelst Du nicht, auch wenn die Kundin darum bittet. So etwas muss vorher eine Hautärztin oder ein Hautarzt anschauen. Das gehört in jede Anamnese und in jedes Einverständnisformular.

Was rechtlich gilt

Hygiene und Gewerbe. Remover ist eine Behandlung, bei der die Hautbarriere verletzt wird. Damit gelten die gleichen strengen Hygieneanforderungen wie beim PMU: Einwegnadeln, Flächendesinfektion, Hygieneplan, Dokumentation. Welche Auflagen Dein Studio insgesamt erfüllen muss, haben wir in Auflagen für Kosmetikstudios zusammengestellt. Die genauen Hygieneregeln legen die Bundesländer fest. Frag im Zweifel beim Gesundheitsamt Deines Bezirks nach.

Risiken kennen und sicher arbeiten

Remover funktioniert, wenn Du weißt, was Du tust. Und genau deshalb gehört das Wissen über Risiken in die Ausbildung, nicht in eine Fußnote.

Ein Punkt, den ich jeder Kollegin mitgebe: Prüf die Zusammensetzung Deines Remover-Produkts. Viele Lösungen arbeiten mit Salzen, manche mit Säuren. Das BfR hat sich kritisch zu hochkonzentrierter Milchsäure zur Tattooentfernung geäußert: Schon ab 20 Prozent kann Milchsäure Haut und Schleimhäute reizen. Gerade an Lippen und am Lidrand ist das ein Thema. Kauf also kein Produkt, dessen Inhaltsstoffe und Konzentration Du nicht kennst, und lass Dir das Sicherheitsdatenblatt geben.

Was Du im Studioalltag konkret beachtest:

  1. Gründliche Anamnese: Schwangerschaft, Hauterkrankungen im Behandlungsbereich, Neigung zu Narben oder Keloiden, Blutverdünner, Allergien. Bei Unsicherheit schickst Du die Kundin vorher zur Hausärztin oder zum Hautarzt.
  2. Kleine Testfläche: Gerade bei unbekannten Altpigmentierungen siehst Du so, wie Haut und Farbe reagieren.
  3. Zurückhaltend arbeiten: Lieber eine Sitzung mehr als eine überarbeitete Stelle. Zu tiefes oder zu dichtes Arbeiten ist der häufigste Grund für Narben.
  4. Heilung abwarten: Eine neue Sitzung gibt es erst, wenn die Haut vollständig abgeheilt ist. Die Abstände legt die Ausbildung fest, nicht die Ungeduld der Kundin.
  5. Nachsorge schriftlich mitgeben: Kruste nicht abkratzen, keine Sauna, kein Solarium, keine Make-up-Reste auf die Wunde. Klingt banal, entscheidet aber über das Ergebnis.
  6. Erwartungen klären: Meist sind mehrere Behandlungen nötig. Eine vollständige Entfernung kannst Du nicht versprechen, eine deutliche Aufhellung als Basis für eine Neupigmentierung ist dagegen ein realistisches, gutes Ziel.

Ehrliche Beratung ist übrigens auch ein Verkaufsargument. Kundinnen, die schon eine verpfuschte Braue tragen, haben genug von großen Versprechen. Wer realistisch plant, gewinnt ihr Vertrauen.

Lohnt sich das wirtschaftlich?

Feste Zahlen zum Verdienst nenne ich Dir hier nicht, denn Preise schwanken stark je nach Stadt, Studio und Erfahrung. Aber ich kann Dir sagen, wie Du rechnest.

Remover ist fast nie eine Einmalbehandlung. Eine Kundin kommt mehrmals zur Korrektur und danach oft zur Neupigmentierung, später zum Auffrischen. Aus einer Anfrage wird also schnell eine Kundenbeziehung über viele Monate. Stell Dir deshalb drei Fragen:

  • Wie viele Korrekturanfragen lehnst Du heute ab oder schickst weiter?
  • Wie viele davon würden bei Dir anschließend neu pigmentieren lassen?
  • Wie hoch sind Deine Kosten pro Sitzung für Nadelmodule, Remover-Lösung, Einwegmaterial und Zeit?

Wenn Du schon PMU anbietest, ist die Rechnung meist schnell positiv, weil Gerät, Hygienekonzept und Kundinnenstamm schon da sind. Bei uns im Familienbetrieb war die Korrektur am Ende genau das, was aus Einmalkundinnen Stammkundinnen gemacht hat.

Unsere Sicht als Akademie

Wir sehen jede Woche, wie Kolleginnen an ihre Grenzen stoßen, wenn eine Kundin mit einer alten, verfärbten Braue vor ihnen sitzt. Ablehnen tut weh, einfach drüberstechen ist keine Lösung. Deshalb halten wir die Remover-Ausbildung für eine der sinnvollsten Weiterbildungen im PMU-Bereich.

Unsere Haltung ist klar: Remover gehört in Hände, die Haut verstehen. Deshalb denken wir Remover nie isoliert, sondern immer im Zusammenhang mit Hautgrundlagen, Permanent Make-up und sauberer Beratung. Wer bei uns lernt, soll wissen, wann er behandelt, und genauso, wann er Nein sagt.

Unser Hybridmodell passt dazu: Theorie online in Deinem Tempo, Praxis in Präsenz in Berlin, mit echten Modellen. Als zertifizierte Landesschule des Bundesverbands für Kosmetik und Fußpflege, AZAV-zertifizierter Bildungsträger und TÜV-zertifizierte Akademie legen wir Wert auf Abschlüsse, die etwas bedeuten. Und weil wir offiziell zugelassener NiSV-Schulungsanbieter sind, kennen wir die rechtlichen Grenzen genau. Bei Remover heißt das: ohne Laser, aber mit voller Fachkunde.

Selin Arowolo

Pigment Remover lernen bei NINON

Bei der NINON Kosmetik Akademie in Berlin gehört die Pigment-Remover-Schulung zu unseren spezialisierten Behandlungstechniken, neben Microneedling und Plasma Pen. Den aktuellen Kursaufbau und die Termine findest Du auf unserer Übersicht aller Schulungen.

Ninon-Kosmetik-Akademie

Du startest gerade erst mit Permanent Make-up? Dann ist die Permanent Make-up Ausbildung die richtige Basis: die Basis-Ausbildung für 1.990 €, die Intensiv-Ausbildung für 2.490 €. Und wenn Dir die Hautgrundlagen noch fehlen, schau Dir unsere Fachkosmetik-Ausbildungen an. Viele Kurse sind über AZAV förderfähig, etwa mit Bildungsgutschein. Bei der Antragstellung unterstützen wir Dich.

Quellen

Empfehlungen

Häufige Fragen

Darf ich als Kosmetikerin Permanent Make-up entfernen?

Ja, mit der Remover-Technik, die ohne Laser arbeitet. Die Entfernung von PMU und Tattoos per Laser ist in Deutschland seit der NiSV Ärztinnen und Ärzten vorbehalten. Muttermale und unklare Pigmentflecken behandelst Du grundsätzlich nicht, sie gehören vorher zur Hautärztin.

Brauche ich eine PMU-Ausbildung, bevor ich Remover lerne?

Formal ist sie keine Pflicht, fachlich empfehlen wir sie dringend. Wer selbst pigmentiert hat, versteht Stichtiefe, Gerät und Hautreaktion. Genau dieses Gefühl brauchst Du, um Pigment schonend wieder herauszuholen.

Wie viele Sitzungen braucht eine Remover-Behandlung?

Das hängt von Pigmenttiefe, Farbe und Hautbild ab. In der Regel sind mehrere Sitzungen nötig, jeweils nach vollständiger Abheilung. Oft ist das Ziel eine deutliche Aufhellung als Basis für eine neue Pigmentierung.

Kann ich eine Pigment Remover Ausbildung komplett online machen?

Die Theorie lässt sich gut online lernen. Die Technik selbst brauchst Du aber unter Anleitung am echten Modell. Deshalb setzen wir auf ein hybrides Format mit Online-Theorie und Praxis in Präsenz.

Wird die Ausbildung gefördert?

Als AZAV-zertifizierter Bildungsträger bieten wir förderfähige Kurse an, zum Beispiel über einen Bildungsgutschein. Ob und welcher Kurs für Dich gefördert werden kann, klären wir gemeinsam mit Dir und helfen beim Antrag.

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